wie alles begann… (part one)

weiß ich gar nicht mehr so richtig. Ich war vierzehn, oder fünfzehn und ich weiß nicht wieso, weshalb, warum mir dieses Sonderheft der Neue Mode in die Hände fiel. Auf jeden Fall, war dies der Startschuss für mich, nähen zu wollen. Thema war dies in unserer Familie immer, da meine Mutter schon immer genäht, getrickt, gehäkelt, gestickt, etc hat. Dazu kam, dass Sie in einem Handarbeitsgeschäft gearbeitet hat, wo ich den ein oder anderen Tag in den Ferien verbringen durfte und es immer sehr genossen habe.

Also bin ich dann mit meinem Vater losgezogen und habe Stoff für eine ganz einfache Hose gekauft und meine Mutter hat mich dann in die Welt der Schnittmusterbögen eingeweiht. Die Nähmaschine hatte ich schon kennen gelernt und los ging es. Hat alles super geklappt und hochmotiviert wie ich war, habe ich mich daran gewagt, aus dem Rest des Stoffes eine Short zuzuschneiden, die mit einem Bildernähkurs in der Zeitschrift erklärt wurde.

Die war schon ein ganzes Stück schwieriger, mit Reißverschluss, Eingrifftaschen und einem Gummiband, welches nur hinten im Bund eingearbeitet war. Da hab ich mich so durchgewurschtelt. So habe ich im Grunde nähen gelernt, mit und durch die Zeitschriften Neue Mode und Burda, die damals recht konservativ waren, außer dieses besagte Sonderheft. Und auch die Brigitte hatte eine Zeit lang jedes Jahr ein Sonderheft Nähen im Programm, wo wirklich schöne, ausgefallene Sachen drin waren, aber leider waren die Anleitungen lange nicht so gut und ich bin manches Mal verzweifelt. Aber das geht, glaube ich, jedem so und wird auch immer wieder vorkommen, dass man es am Liebsten in die Ecke wirft und nicht mehr anfassen möchte.

Wilde Sachen hab ich mir als Teenie und Twen genäht, Mäntel, Jacken, Blazer, Hosen in allen möglichen Variationen und dann habe ich eine ganze Weile ganz wenig genäht. Zwischendurch mal für mein Patenkind eine Jacke, etc. Als dann Lucie vor sechs Jahren auf die Welt kam, wurde es wieder mehr. Und der Wunsch eines Nähzimmers, bzw. einer Nähecke wurde immer größer. Da unsere Wohnung leider mindestens ein Zimmer zuwenig hat, habe ich mir in diesem Sommer eine Nähecke eingerichtet, so dass ich nun nicht immer alles auf- und abbauen muss, juchu!
Die ganzen wunderbaren Seiten im Internet geben mir immer wieder neuen Inspirationen und haben meine Lust auf mehr geweckt. Es ist schön zu sehen, dass so viele diese Leidenschaft teilen und sich so immer wieder neuen Ideen ergeben und tolle Sachen zustande kommen.
Dann dachte ich mir vor einiger Zeit, warum nicht auch einen blog …et voilà, hier ist er!!

Liebe Grüße!
Doro

…part two folgt in Kürze…

Ein Gedanke zu „wie alles begann… (part one)

  1. So habe ich mich am Anfang auch durchgewurschtelt. Es gabe eine Zeitlang eine Zeitschrift (hieß "Prima"", wenn ich mich richtig erinnere), wo jedes Mal ein Einzelschnitt und eine Bildanleitung dabei war. Damit habe ich mir als eines meiner ersten Werke eine Hemdbluse genäht, mit Kragen, Knopfleiste Ärmelschlitzen und allem drum und dran. Es ist manchmal gut, wenn man an solche Projekte mit einer gewissen Naivität rangeht, weil einem noch keiner erzählt hat, wie kompliziert das alles ist.

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