#missionundercover Teil 4 Merrylock 3040 & Entscheidung

Achtung, dieser post enthält Werbung

Und schon sind wir bei Teil 4 unserer Mission (alle Infos dazu findet ihr hier) angekommen.
Meine vierte Testmaschine, die uns allesamt von Nähwelt Flach zur Verfügung gestellt wurden, war die Merrylock 3040.

Preislich liegt diese bei 329,- € und mein erster Eindruck: klapprig. Von der Bauart, Gewicht  und vom Aussehen erinnert sie stark an die Babylock Success SC4. Aber ich fand sie im ganzen recht klapprig, was vielleicht auch an dem mehrmaligen Versand lag…

Das Einfädeln fand ich ähnlich gewöhnungsbedürftig wie bei Success, aber da man bei der vierten Maschine auch hierin schon etwas geübt ist, ging es relativ schnell.

Etwas, was ich gewöhnungsbedürftig finde, was aber auch bei der
kleinen Babylock der Fall ist, ist der Nähfußhebel, der genau entgegen
meiner vorhandenen Nähmaschinen zu betätigen ist.

Wie bei allen anderen Modellen war auch hier der Teststreifen einwandfrei, so dass ich mich dann auch direkt an meine Bethioua gesetzt habe.

Tja, was soll ich sagen…

Ich hatte eigentlich vor, die Nähte offenkantig , also den Stoff rechts auf links gelegt und dann mit dem dreifach Coverstich genäht, zu arbeiten, aber es war nicht möglich. Beim Teststreifen ja, aber bei der Rückennaht sollte es nicht sein. Weder mit noch ohne Hebamme, nichts klappte. Dann haben ich die Nähte auf herkömmliche Weise mit der Ovi genäht und wollte sie dann nachträglich covern, aber auch da, ein Fehlstich nach dem anderen, so dass ich es dann aufgegeben habe (die Spuren des Auftrennens, kann man noch ein bisschen auf dem Foto erkennen).

Der letzte Versuch war dann, den Halsausschnitt und die Säume einfach zu covern, statt Bündchen oder normale Säume zu nähen.

Aber selbst da hat die Merrylock bei mir gezickt und diverse Fehlstiche produziert.

Ok, ich muss zugeben, danach war meine Lust die Maschine weiter zu testen, sehr minimiert und ich habe sie wieder eingepackt. Vielleicht hätte ich mehr rausholen können, aber der erste Eindruck war halt echt nicht so toll.

Mein Fazit nach dieser Testreihe und meine Entscheidung:
Grundsätzlich glaube ich, dass man, nach einer gewissen Einnäh- und Testphase, mit allen Maschinen warm werden kann und auch schöne Ergebnisse erzielen wird. Da wir pro Maschine immer nur ca. eine Woche Zeit hatten, wobei mir des Öfteren die Versanddienste einen Strich durch die Rechnung gemacht haben,  können wir immer nur von einem ersten Eindruck berichten. Aber wenn man eine Covermaschine im Geschäft kauft, ist die Testzeit ja noch geringer, so dass man nach ein paar Tagen schon ganz gute Einblicke bekommt.

Die beiden günstigen Maschinen sind sicher als Einsteigermaschinen und für einfache Nähte ohne großartigen Anspruch, wie z.B. einfache Säume, durchaus zu empfehlen, aber meine Maschinen sind es einfach nicht. Ich würde sie wohl zu schnell verfluchen und nicht mehr anfassen.

Die Janome ist mit ihren 600,- € natürlich preislich immer noch sehr interessant. Dazu der große Durchlass und der Freiarm, was keine andere Maschine vorweisen kann, machen Sie nicht ohne Grund zu einer Art Bestseller. Allerdings muss man hier in Kauf nehmen, dass man viel ausprobieren und durchaus Geduld aufbringen muss, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu bekommen.

Die Babylock BLCS CoverStitch sprengt mit ihren 1299,- € natürlich den Rahmen. Aber das Jet-Air-Einfädelsystem ist schon der Hammer. Ich hatte nicht einen Fehlstich und ich habe es während der gesamten Testphase, als sehr entspanntes, unkompliziertes Nähen empfunden.

Ich hatte schon die Janome bestellt, allerdings mit echten Bauchschmerzen, aber die BLCS war mir eigentlich echt zu teuer. Bauchschmerzen, weil ich wirklich ein bisschen Angst hatte, ob ich mit ihr klar kommen würde, oder irgendwann die Maschine in der Ecke ihr Dasein fristen würde.

Ich habe dann noch ganz kurzfristig die Bestellung der Janome storniert , da ich mir doch die BLCS bestellen sollte… (mein Mann hatte wohl schon im Vorfeld keine Lust, sich mein Fluchen und Schimpfen bei der Janome anzuhören, O-Ton Mann: “die kommt mir nicht ins Haus”) und freue mich immer noch wie Bolle, dass er mich damit überrascht hat!!

So, nun ist diese schöne Testreihe, was meinen Part angeht, schon vorbei und ich möchte mich an dieser Stelle noch mal ganz herzlich bei Herrn Flach von der Nähwelt Flach bedanken, bei Miri, die das alles organisiert hat und bei den anderen Mädels: Änni, Danie, Johy und Veronika! Es war so lustig mit Euch!! VIELEN DANK!!   (was testen wir als nächstes, Schnaps endlich?)

Aber auch an Euch tausend Dank, dass Ihr die Mission die ganze Zeit verfolgt und mit netten Kommentaren begleitet habt!!

Morgen ist Danie mit Ihrem nächsten Testbericht an der Reihe!

Liebste Grüße!
Doro

2 thoughts on “#missionundercover Teil 4 Merrylock 3040 & Entscheidung

  1. Liebe Doro, schon witzig, dass wir bis zum Schluß doch geschwankt haben. Zeigt es doch, wie schwierig die Entscheidung letztlich war. Ich habe die Menge Geld jetzt mal verdrängt und freue mich, wenn die Maschine hoffentlich heute hier Einzug hält. Und drücke Dir die Daumen, dass Deine auch kommt! Eine super Aktion! 🙂
    Liebe Grüße
    Johy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.